Mahnwache für Tierrechte
Am 15. Juli 2026 treffen wir uns von 15 bis 17 Uhr am Domplatz, um für die Rechte der Tiere einzustehen.
Themen:
- Härtere Strafen für Tierquäler
- Fütterungsverbot für Tauben
- Fiakerpferde in der Stadt
Sei dabei und setze ein Zeichen für die Tiere!
Zivilgesellschaft unter Druck: Engagement gegen Unrecht wird kriminalisiert
Die Stadt Salzburg plant, das Füttern von Straßentauben künftig mit Strafen von bis zu 1000 € zu ahnden. Dieser Strafrahmen wurde zwar im Stadtsenat beschlossen, ist jedoch noch nicht endgültig in Kraft.
Besorgniserregend ist vor allem, dass damit Menschen unter Druck geraten, die sich aus Mitgefühl und Verantwortung für hungernde Tiere einsetzen. Denn bei Straßentauben handelt es sich nicht um wildlebende Tiere, sondern um Nachkommen domestizierter Haus- und Brieftauben. Seit Jahrtausenden leben sie in enger Abhängigkeit vom Menschen – und sind auch heute auf unsere Versorgung angewiesen.
Die häufig genannten Gründe für ein Fütterungsverbot halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand:
- Straßentauben stellen keine relevante Gesundheitsgefahr für den Menschen dar. Mehr dazu hier >>
- Ihr Kot verursacht keine nachweisbaren Schäden an Gebäuden.
- Wird ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen, verhungern die Tiere.
Damit wird ein Verbot nicht nur fachlich fragwürdig, sondern wirft auch ernste tierschutzrechtliche und ethische Fragen auf. Anstatt nachhaltige und tiergerechte Lösungen zu fördern, droht eine Politik, die Leid verschärft und gleichzeitig zivilgesellschaftliches Engagement kriminalisiert.
Zusätzlich hat der Verein VGT bereits eine Strafanzeige gegen die Stadt Salzburg eingebracht.
Noch ist die Verschärfung der Strafen nicht endgültig beschlossen. Umso wichtiger ist es jetzt, aktiv zu werden:
Schreibe an die Verantwortlichen:
Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ): [email protected]
Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich (ÖVP): [email protected]
Setze ein Zeichen für einen verantwortungsvollen und mitfühlenden Umgang mit Stadttauben.
Hans Lutsch
ARGE Stadttauben Salzburg
Erfolgreiche Arbeit im Straßentauben-Management

Unsere Teams engagieren sich kontinuierlich im Salzburger Straßentauben-Management. Ein aktuelles Beispiel sind die wöchentlichen Kontrollgänge in den Bauabschnitten des Landesdienstleistungszentrums.
In enger Abstimmung mit der Bauleitung erhalten wir Zugang zu offenen Bereichen und Stockwerken. Dort haben sich Straßentauben angesiedelt und Nester angelegt. Durch einen konsequenten Eieraustausch verhindern wir wirksam eine weitere Vermehrung.
Diese wichtige Arbeit leisten wir bereits seit mehreren Monaten. Solange das Gebäude noch nicht vollständig geschlossen ist, lässt sich der Zuflug von Tauben nicht vollständig vermeiden. Unsere ehrenamtlichen Kontrollen sorgen jedoch zuverlässig dafür, dass sich die Population vor Ort nicht weiter vergrößert.
Damit schaffen wir gleich zwei Vorteile: Wir gewährleisten den Tierschutz in sensiblen Baustellenbereichen und unterstützen gleichzeitig einen reibungslosen Bauablauf. Denn für die endgültige Schließung von Fenstern und Türen müssen alle Tauben das Gebäude verlassen haben.
Durch die vorherige Kontrolle der Nester können erwachsene Tiere Stockwerk für Stockwerk tierschutzgerecht evakuiert werden – ohne dass versorgungspflichtige Jungtiere zurückbleiben. So wird die bauliche Umsetzung des Projekts effizient und störungsfrei begleitet.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Tierschutz und Bauleitung zeigt, wie wirkungsvoll nachhaltiges Straßentauben-Management in der Praxis ist.
Unser besonderer Dank gilt Julia und Sabrina, die diese verantwortungsvolle Aufgabe mit großem Einsatz und Verlässlichkeit erfüllen.
ARGE Stadttauben Salzburg
Wir suchen ehrenamtliche Mitglieder!
Eine Vielzahl an Aufgaben wartet auf Menschen, die uns mit ihrer Zeit unterstützen möchten. Egal, ob Sie nur wenig oder viel Zeit haben – wir haben für jeden etwas Passendes. Einen kleinen Überblick bietet unser Video auf Instagram >>
Bei Regenarmut und Trockenheit leiden Tauben besonders
Lesen Sie mehr dazu auf watson.de >>
Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell
Rund 30 Salzburger:innen versammelten sich am 22. April 2026 vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen. Hans Lutsch, Taubenexperte und Obmann des Vereins ARGE Stadttauben Salzburg, informierte die Kundgebungsteilnehmer:innen sowie Passant:innen in einer Rede über den Überlebenskampf der Salzburger Stadttauben.
Die Situation ist nach wie vor prekär. Obwohl am 2. Oktober 2025 die Umsetzung des Stadttauben-Managements nach dem Augsburger Modell mit betreuten Taubenschlägen, Eieraustausch und artgerechter Fütterung beschlossen wurde, wurden bislang keine kontrollierten Fütterungsplätze eingerichtet. Diese sind jedoch ein zentraler Bestandteil des Augsburger Modells nach Rudolf Reichert und gewährleisten die Versorgung mit artgerechtem Körnerfutter, bis die Stadttauben in ihre Taubenschläge einziehen können.
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende >>

Offener Brief an die Stadtregierung und die Behörden 2026
Das jüngste Ereignis zeigt, wie wichtig eine Zusammenarbeit im Tierschutz ist – auch im Interesse der Öffentlichen Aufmerksamkeit. Lesen Sie das vollständige Schreiben in unserem Downloadbereich >>
Verein ARGE Stadttauben rettet über 20 Tauben vor qualvollem Sterben
Unsere Organisation hat am 15. April 2026 20 Tauben aus einer Einschließung gerettet und sie damit vor einem qualvollen Tod bewahrt. Bürgerprotest und öffentlicher Druck haben Wirkung gezeigt. Die Rettung erfolgte in letzter Minute. Weitere Informationen auf Salzburg24 >>
Nicht nur Salzburg: Auch Traunstein hat ein Taubenproblem
Die Stadt Traunstein will ihr Taubenproblem in den Griff bekommen. Ein Blick nach Salzburg lohnt sich. Hier geht’s zum Artikel in den Salzburger Nachrichten >>
Ratten der Lüfte – oder einfach nur Opfer unserer Ignoranz?
Tauben gehören zu den am meisten verkannten Tieren Europas.
Statt Lösungen gibt es Verdrängung, Abwehrmaßnahmen und jede Menge Vorurteile.
Am 22. April 2026 findet dazu eine Diskussion im Europäischen Parlament statt. Mehr dazu hier >>
Unser Obmann spricht über Erfolg betreuter Taubenschläge
Die Diskussion um den Umgang mit Salzburgs Straßentauben bewegt die Menschen – wie auch Politik – bereits seit vielen Jahren. Nun zeichnet sich ein bedeutender Schritt ab: die Einführung betreuter Taubenschläge nach dem sogenannten Augsburger Modell. Wir sprachen mit dem Taubenexperten Hans Lutsch über die derzeitige Entwicklung. Mehr dazu auf MeinBezirk >>
Nach Jahren des Stillstands: Hoffnung für Salzburgs Tauben
Nach vielen Jahren des Stillstands und unzähliger Appelle zeichnet sich endlich Bewegung ab: Die Stadt Salzburg plant, das Augsburger Modell nach Rudolf Reichert umzusetzen – ein Konzept, das den Tierschutz ernst nimmt und längst in mehreren Städten erfolgreich angewendet wird.
Dieses Modell setzt auf betreute Taubenschläge und kontrollierte Futterplätze. Nur so können Stadttauben artgerecht versorgt und ihre Bestände tierfreundlich reguliert werden. Doch trotz der neuen Offenheit der Stadtregierung steht dem Konzept noch immer ein echtes Hindernis im Weg: das strikte Fütterungsverbot. Es widerspricht nicht nur dem Augsburger Modell, sondern auch dem österreichischen Tierschutzgesetz (§ 5 Abs. 1) und dem Staatsziel Tierschutz.
Wir begrüßen, dass Gut Aiderbichl die geplanten Schläge fachkundig umsetzen soll – entscheidend für den Erfolg wird jedoch der geschulte Umgang mit den Tieren und die Einrichtung kontrollierter Futterplätze sein. Diese fördern die Eingewöhnung und ermöglichen echte Kontrolle statt Verdrängung.
In Augsburg hat man längst bewiesen, dass Mitgefühl und Vernunft Hand in Hand gehen können. Es wird Zeit, dass auch Salzburg diesen Weg geht – für ein faires, tierschutzgerechtes Miteinander von Mensch und Tier.
ARGE Stadttauben Salzburg
Demonstration im Dezember 2025

Am 2.12.2025 hat unsere Demonstration beim Schloss Mirabell stattgefunden. Weitere Informationen darüber hier >>

Lese- und Musikveranstaltung im Oktober 2025
Am 12. Oktober 2025 fand im Literaturhaus Salzburg eine Lese- und Musikveranstaltung für die Arbeit vom Verein ARGE Stadttauben Salzburg statt. Die Lesung wurde von der Salzburger Band „All Souls Night“ begleitet. Mehr zu diesem Abend hier >>

Übergabe der Petition 2025
Am 1. Oktober 2025 übergaben wir Herrn Bürgermeister Bernhard Auinger unsere Petition mit mehr als 2.400 Unterschriften. Die darin enthaltenen Forderungen trugen sicherlich auch zum Ergebnis des Runden Tisches der Stadtregierung am 2. Oktober bei.

Verein übergibt Petition zum Schutz von Tauben an Salzburger Stadtregierung >>

Stellungnahme des Vereinsobmanns zur Diskussion über Straßentauben:
Straßentauben sind wildlebende Haus- und Brieftauben – somit widerspricht ein Fütterungsverbot den geltenden rechtlichen Tierwohl- und Tierschutzbestimmungen.
Aktuelle Petition: Stoppt das Taubenleid in der Stadt Salzburg >>

